Kreuz Basteln

Kreuze zu Karfreitag – Der Welt eine Torheit, uns aber eine Gotteskraft

 

Liebe Gemeinde,

 

das Kreuz ist spätestens seit diesen Worten des Apostel Paulus im 1.Korintherbrief 1,18 zum Symbol unseres Glaubens geworden. Ursprünglich ein Hinrichtungsinstrument des Römischen Staates und damit ein Symbol des Todes, der Unterdrückung und der Furcht, wird durch Gottes Wirkmacht an Ostern zum Symbol des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, und damit des Lebens.

 

 

Eine Kraft des Wandels, eine Kraft der Hoffnung wie wir sie auch in unseren Zeiten brauchen. Ob im Angesicht der Corona-Pandemie, oder aber auch im Angesicht der ganzen anderen Probleme unserer Welt und unseres Lebens.

 

 

Eine Kraft derer wir uns besonders in den Ostertagen vergewissern. Für gewöhnlich gerne in Gemeinschaft. In unseren Gottesdiensten und im Zusammenkommen der ganzen Familie. Dieses Jahr ist alles anders und doch nicht alles. Das Kreuz bleibt als Zeichen dieser Gotteskraft der Wandlung stehen.

 

Das Kreuz selbst erinnert mit seinen beiden Balken die einander treffen, an den Kern unseres Glauben.

Der vertikale Balken verbindet oben mit unten - das Göttliche mit uns Menschen. Seine Liebe, die uns ins Leben gerufen hat, die uns in Jesus leibhaftig begegnet ist, die uns in unserem Leben trägt und begleitet, die an Ostern selbst den Tod überwunden hat.

 

Der horizontale Balken verbindet uns miteinander.  Erinnert uns in diesen isolierten Tagen daran, dass wir nicht alleine sind, dass wir miteinander verbunden sind und bleiben. Dass wir füreinander da sind und einander brauchen.

Und diese beiden Balken treffen sich.

 

 

Darum möchten wir gerne dieses Zeichen sichtbar werden lassen, dazu brauchen wir Sie.

Wenn am Karfreitag um 15 Uhr die Glocken erschallen, wollen wir möglichst viele Kreuze in Ofenerdiek aufstellen.

 

 

Diese können von jedem von uns, zu Hause mit ganz einfachen Gegenständen hergestellt werden.

Als Zeichen der Wandlung und der Gotteskraft der Liebe und des Lebens, können diese dann noch bunt gestaltet werden.

 

Diese stellen wir dann an Karfreitag, in unsere Vorgärten, oder kleben sie an unsere Fensterscheibe, oder lehnen sie an unsere Haustür, so dass sie zu sehen sind.

 

Auch sind sie herzlich dazu eingeladen, die Kreuze zu fotografieren und mir per Mail zukommen zu lassen um sie dann auf der Homepage sichtbar werden zu lassen.

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