Sally Nicholls, geb. 22. Juni 1983 in England, studierte Philosophie und Literatur, ohne eine Vorstellung zu haben, wie sie damit später Geld verdienen könnte. Mit nur 23 Jahren verfasste sie in einem Schreibseminar ihren Debütroman „Wie man unsterblich wird“, der bereits mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet und in 18 Sprachen übersetzt wurde.
Sam ist elf und hat Leukämie. So erschüttert seine Umwelt reagiert, so tapfer geht Sam damit um. Er nutzt die verbleibende Zeit und schreibt wild entschlossen ein Tagebuch über die Fragen, die er noch hat: zu Ufos, Horrorfilmen und Mädchen – aber vor allem die Fragen, die ihm keiner beantwortet: “Wieso lässt Gott Kinder krank werden? Tut Sterben weh?” Nicht nur seine Erkenntnisse, sondern auch seine Wünsche hält er in zahlreichen Listen fest, zum Beispiel: in einem Luftschiff fahren, einen Weltrekord aufstellen und Teenager sein – das heißt für Sam: rauchen, trinken, eine Freundin haben. Mit seinem Freund Felix gelingt es ihm sogar, diese Liste auf höchst originelle Weise abzuarbeiten.
Sally Nicholls ist es gelungen, eine Geschichte vom Sterben zu schreiben, die voller Lebensfreude ist (Die Zeit).
Ein Trost- und Lernbuch über das Leben und Sterben für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Unbedingt lesenswert!
1.Auflage: München: Hanser Verlag 2008
197 S.; 12,90 Euro
ISBN 978-3-446-23047-7